fliese1
fliese1
Umbau 1750

 1750

Einen durchgreifenden Umbau hat das Gebäude im Jahre 1750 erfahren, wie durch eine eiserne Giebelzier belegt wird, und zwar das Innere wie auch das Äußere des Hauses betreffend.

Giebelzier1750

Zu diesem Zeitpunkt erhielt der eigentliche Fachwerkbau Umfassungsmauern aus Backstein, die an den beiden Straßen zugewandten Seiten spätbarock gestaltet sind.

Jeweils vier Pilaster (a) gliedern die Außenwände in drei Achsen, ein Traufgesims (b), das auch über die süd-östliche Giebelwand hinwegläuft, bildet den oberen Abschluss, den unteren ein hervorspringender Sockel (c).

Legendeabc

Die süd-östliche Giebelwand wird durch einen Stufengiebel mit je drei s-förmig geschwungenen Stufen und Kugelaufsätzen geprägt.

Giebel

Im Innern  wurde im südlichen Erdgeschoss eine „Kölner Decke“ eingezogen.

Sie erhielt einen Unterzug, der in den schmalen Bundbalken des älteren Fachwerkbaues eingreift und deshalb gesondert abgestützt werden musste.

Auch der von Giebel zu Giebel durchlaufende Flur wird zu jener Zeit angelegt worden sein, da Flur und Decke aufeinander Bezug nehmen.

Unterzug02

Aufsichtzeichnung von Dr. Christoph Dautermann

Rot markiert: Kölner Decke mit Unterzug                        Grün Markiert: Flur

KoelnerStube02