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Haus Baaken
Außen2007web0309

Es gibt in Tönisberg kaum ein historisches und denkmalgeschütztes Gebäude, das für das Ortsbild so bedeutsam ist wie Haus Baaken. Der bekannte Heimatkundler Richard Verhuven bezeichnete das Bürgerhaus mit seinem für den Kulturraum zwischen Rhein und Maas typischen Stufengiebel als ein Schmuckstück des niederländischen Barock. Das Haus Baaken bereits im frühen 18. Jahrhundert die so einzigartige und prägnante Gebäudearchitektur aufwies, lässt sich anhand einer Zeichnung des    Geometer Bloem aus dem Jahre 1723 feststellen.

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Im Sommer 2006 erwarb der der Keramikforscher Lutz Weynans das zu diesem Zeitpunkt seit über 4 Jahren leer stehende Bürgerhaus,  welches auf eine gastronomische Vergangenheit von über 250 Jahren zurückblicken kann und dessen Baugeschichte zurück bis die Mitte des 16. Jahrhundert reicht. Die primäre Zielsetzung der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die dann im Zeitraum Juli 2006 bis September 2007 erfolgten, war den ehemaligen Gaststättenbereich im Erdgeschoß möglichst in die typische Wohnraumsituation des 18.Jahrhunderts zu bringen.

Der ehemalige Schankraum im ältesten Gebäudeteil des Hauses wurde bis Ende 2016 vom Tönisberger Heimatverein als Heimatstube genutzt und die einstigen Gasträume - Kölner Stube, Kaminzimmer und Opkammer waren bis Ende 2016 Ausstellungsräume für das Museum für Niederrheinische Pottbäckerkeramik .

MIt Datum Januar 2017 wurde die umfangreiche Sammlung Niederrheinischer Irdenware an das Rheinische Landesmuseum in Bonn übertragen und seit April 2017 hat Haus Baaken einen neuen Eigentümer, welcher das Gebäude nur noch privat nutzen wird.

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